Psychosoziale Beratungsstelle
Abteilung Harburger Berg

Substitutionspraxis Celle


Harburger Straße 20
29223 Celle
Tel.: 0 51 41 / 3 34 96
Fax: 0 51 41 /
33 02 88

E-Mail: Harburger.Berg@evlka.de

 

Die psychosoziale Betreuung hat die Aufgabe, mögliche Veränderung der Lebensumstände der Patienten zu unterstüzen. Sie will dem Patienten durch geeignete Maßnahmen in psychischen, sozialen und lebenspraktischen Bereichen helfen, die psychischen und sozialen Folgen der Abhängigkeit von illegalen Substanzen zu erkennen und zu überwinden.

 

Ihr Umfang richtet sich dabei nach den individuellen Umständen und dem Krankheitsverlauf des Patienten. Die psychosoziale Betreuung erfolgt im Rahmen von Einzel- und je nach Zusammensetzung auch Gruppengesprächen und wird in Abstimmung mit dem Patienten vereinbart.

 

Der Patient sollte zur Mitwirkung an der Behandlung bereit sein. Die Verabreichung des Substitutes ist nur ein Teil der Behandlung. Neben den in der Regel täglichen Kontakten zur Vergabe des Substitutes finden regelmäßig Gespräche mit dem Patienten statt. Die Kontrolle des Gesundheitszustandes erfolgt innerhalb der ärzrtlichen Behandlung über medizinische Untersuchungen. Der Zeitpunkt und die Häufigkeit der Gespräche und ärztlichen Untersuchungen richten sich nach dem jeweiligen Einzelfall.

 

Der Patient wird aus der Substitutionsbehandlung ausgeschlossen, wenn vorherige Interventionsstrategien der Ärzte und der Mitarbeiter der Abteilung Harburger Berg zu keinem positiven Ergebnis geführt haben.

 

Als Ausschlusskriterien gelten:

  • fortgesetzter, problematischer, die Therapieziele gefährdender Beikonsum

  • Verweigerung der Kontrollen oder Täuschungen bei Kontrollen

  • unzureichende Kooperationsbereitschaft des Patienten

  • Weitergabe und/oder Handel mit Suchtstoffen.

 

Bei einem Ausschluss aus der Behandlung wird der Patient über die körperlichen, psychischen und sozialen Konsequenzen aufgeklärt und ihm wird in jedem Fall die Möglichkeit zu einem geordneten Entzug vom Substitutionsmittel gegeben. Gegebenenfalls erfolgt eine Überweisung an einen weiterbehandelnden Arzt oder in eine stationäre Entzugsbehandlung.

 

Die Androhung oder Ausübung von Gewalt vor, während oder nach der Vergabe gegenüber anderen Patienten, Ärzten oder Mitarbeitern führen zum sofortigen Ausschluss aus der Substitutionsbehandlung.

Psychosoziale Begleitung